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Die Kristallsuche

Riesige Bergkristalle – Steine von bis zu 1,20 m Länge, sechskantig, glasklar und von atemberaubender Schönheit – wurden vor dem Fund am Planggenstock 2005 wohl kaum gefunden, oder zumindest nicht dokumentiert. Kein Wunder, denn die Kristalle befinden sich tief verborgen im Fels. Ohne das Ansetzen mit schwerem Gerät und einer ordentlichen Portion Arbeitsmotivation kommen Kristalle von solchem Format nicht ans Tageslicht. Ausserdem braucht es nicht nur ein gutes Gespür sondern man muss auch viel harte Arbeit und Entbehrungen auf sich nehmen.

Strahlen am Planggenstock

Gerade deshalb ist das Strahlen am Planggenstock etwas ganz Besonderes für Elio. Von Juni bis in den Herbst hinein verbringt er seine Arbeitstage zusammen mit Franz in der Kluft. Die körperlich harte Arbeit, Staub, Dreck, Kälte und die „einsame Zweisamkeit“ verlangen den beiden alles ab. In der Strahlerszene gibt es nur wenige, die solche Strapazen auf sich nehmen. Doch die Gefühle, die entstehen, wenn der Bohrer mit der Spitze in eine Kluft einbricht und der Blick auf eine Kristallhöhle fällt, sind mit Worten nicht zu beschreiben. Diese riesigen Kristalle, welche über Jahrmillionen in der Dunkelheit im Innern des Berges schlummerten, zum ersten Mal im Sonnenlicht glänzen zu sehen, ist eine einzigartige Belohnung. Deshalb geht die hoffnungsvolle Suche weiter.